Cloud Computing

Cloud Computing gehört ebenso wie die Digitalisierung zu den wichtigsten Trends. Die Idee des Cloud Computings: Ihre Daten werden über das Internet oder das heimische Intranet bedarfsgerecht bereitgestellt. Die Befürworter des Cloud-Konzepts versprechen sich mehr Flexibilität, nahezu unbegrenzte Datenkapazitäten und niedrigere Kosten.

Der Ursprung des Cloud-Begriffs ist darauf zurückzuführen, dass das Internet innerhalb von Netzwerkdiagrammen als eine Wolke dargestellt wird. Die bekannteste Bedeutung von Cloud Computing bezieht sich auf den Betrieb von Anwendungen wie zum Beispiel Office in einem kommerziellen Rechenzentrum – das sogenannte „Public Cloud“-Modell. Zugänglich sind Dienste dieser Art über das Internet. Auch die Google Cloud Platform ist ein bekanntes Beispiel für dieses Verständnis von Cloud Computing.

Natürlich gibt es auch noch eine genauere Definition: Technisch gesehen geht es beim Cloud Computing um die „Virtualisierung und die zentrale Verwaltung von Data-Center-Ressourcen wie Rechenleistung oder Speicher als softwaredefinierte Pools“. Diese Definition beschreibt recht gut, wie Cloud-Dienstleister ihre Operationen ausführen. Der entscheidende Vorteil ist ihre Flexibilität. Bei Bedarf lässt sich zusätzlicher Platzbedarf in der Regel einfach hinzubuchen zu können.

Aus Kundensicht bietet eine Public Cloud also die unkomplizierte Möglichkeit, weitere Kapazitäten auf Anfrage zu erhalten, ohne in neue Hard- oder Software investieren zu müssen. Stattdessen bezahlen die Kunden bei ihrem Cloud-Provider eine Abonnementgebühr oder ausschließlich für den jeweils genutzten Speicherplatz. Nachdem die Kunden die geforderten Web-Formulare ausgefüllt und ihren Account angelegt haben, können sie diverse Grund-Funktionen in Anspruch nehmen. Weitere Benutzer oder zusätzliche Rechenleistung können bei Bedarf später noch ergänzt bzw. erweitert werden, letzteres sogar teilweise in Echtzeit.

data 2100147 640Cloud Computing: Verwendungsmöglichkeiten

Wahrscheinlich nutzen Sie das Cloud Computing bereits, ohne dass es Ihnen tatsächlich bewusst ist. Wenn Sie beispielsweise einen Onlinedienst verwenden, um E-Mails zu senden, Filme oder Fernsehsendungen wiederzugeben oder Bilder und Videos zu speichern, wird das alles vermutlich durch Cloud Computing funktionieren. Man glaubt es kaum, aber die ersten Cloud Dienste sind gerade einmal zehn Jahre alt, aber diverse Unternehmen – von den kleinen Neugründuingen bis hin zu den globalen Großunternehmen, Regierungsbehörden und gemeinnützigen Organisationen – nutzen diese Technologie bereits aus den verschiedensten Gründen:

– Daten speichern, sichern und wiederherstellen

– Websites und Blogs verwalte

– Audio- und Videoinhalte streamen

– Software bedarfsgesteuert bereitstellen (z.B. Microsoft Office)